Kammermusikprojekte Saison 2027-2028

BOULANGER TRIO (Klaviertrio)

BIRGIT ERZ (VIOLINE)
ILONA KINDT (VIOLONCELLO)
KARLA HALTENWANGER (KLAVIER)

Programm 1

Ludwig!
(Hommage à Beethoven: 1770-1827)
Zum neuen Album auf Berlin Classics

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Nr. 2 in G-Dur op. 1 Nr. 2
Ludwig van Beethoven: Vierzehn Variationen in Es-Dur für Klaviertrio op. 44
Ludwig van Beethoven:  Klaviertrio Nr. 7 in B-Dur op. 97 „Erzherzog“

Mit einer Gesamtaufnahme der Werke für Klaviertrio feiert das Boulanger Trio Beethovens 200. Todestag im Jahr 2027. Aus diesem Anlass führt das Trio Beethovens kompletten Triozyklus auch im Konzertsaal auf. Oben genanntes Programm ist somit ein Beispiel; Veranstalter können aus dem kompletten Oeuvre wählen.

Programm 2

“Who’s Afraid of...?”
Zum aktuellen Album auf Berlin Classics

Barbara Strozzi: Che si può fare (Bearb. Wolfgang Renz)
Fanny Hensel: Trio d-Moll op. 11
Lili Boulanger: Eine Auswahl aus: „Clairières dans le ciel“ (Bearb. Boulanger Trio)
Barbara: Göttingen
Lera Auerbach: Postscriptum (2008)
Kate Bush: Running Up the Hill
Elfrida Andrée: Trio Nr. 2 in g-Moll

Das Boulanger Trio widmet sich Komponistinnen, deren Leben von Mut und Emanzipation geprägt waren und sind. Die schwedische Komponistin Elfrida Andrée zum Beispiel erwirkte 1861 eine Gesetzesänderung, damit sie Organistin in Göteborg werden konnte - diesem voran ging 1860 ein ebenfalls von ihr angestoßenes Gesetz, welches Frauen fortan erlaubte, Telegrafistinnen zu werden. Fanny Hensel konnte sich erst kurz vor ihrem Tod gegen das Gebot ihres Vaters und gegen den Wunsch ihres Bruders Felix dazu entschließen, einige ihrer Werke zu veröffentlichen. Lili Boulanger, eine der Namensgeberinnen des Trios, gewann 1913 als erste Frau mit nur 19 Jahren den begehrten Kompositionspreis „Prix de Rome“ in Paris.


DANAE DÖRKEN (Klavier)

Programm 1

Mythen
(Klavier solo)

ORPHEUS – C. W. Gluck: „Mélodie“ aus „Orfeo ed Euridice“
PROMETHEUS - F. Liszt „Prométhée“ (Sinfonische Dichtung Nr. 5 arr. von L. Stark)
ICARUS – Tony Ann: „Icarus“
AION - F. Couperin: Le Tic-Toc-Choc
THESEUS - J. S. Bach / F. Busoni: Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
HYPNOS - R. Schumann: Träumerei (Nr. 7 aus Kinderszenen op. 15)
KRIEG DER TITANEN – S. Prokofjew: „Kriegssonate“ Nr. 7, op. 83 – 3. Satz. Niederschlag
SELENE - J. Brahms: Intermezzo op. 118 Nr. 2
DANAE – R. Strauss: „Wie umgibst du mich mit Frieden“ (Arie aus der Oper Die Liebe der Danae, arr. Wolfgang Renz für Klavier Solo)
LITO - F. Liszt: Rigoletto-Paraphrase

Programm 2

GLASS for TWO
Zum Album GLASS TWO auf Neue Meister / Edel:Kultur

PASCAL SCHUMACHER (VIBRAPHON)
DANAE DÖRKEN (KLAVIER)

Philip Glass: Religion
Pascal Schumacher: The Sculptor R.S.
Philip Glass: Etude 12
Pascal Schumacher: The Director B.W.
Philip Glass: Truman Sleeps
Philip Glass: Metamorphosis Four
Pascal Schumacher: The Poet A.G.
Philip Glass: Japura River
Pascal Schumacher: The Choreographer L.C.
Philip Glass: Opening Rework
Pascal Schumacher: Glass Mosaic

GLASS for TWO ist das gemeinsame Projekt des luxemburgischen Vibraphonisten und Komponisten Pascal Schumacher und der deutsch-griechischen Pianistin Danae Dörken, die sich mit den Werken des legendären amerikanischen Minimalisten Philip Glass auseinandersetzen. Pascal Schumacher verbindet seine klassische Ausbildung nahtlos mit zeitgenössischen Innovationen. Seine Musik setzt sich über die traditionellen Kategorien hinweg und ist befreit von jeglichen Genrebeschränkungen.

Programm 3

Apollo & Dionysos
Zum Album Apollo & Dionysos auf Berlin Classics

DANAE & KIVELI DÖRKEN (KLAVIER ZU VIER HÄNDEN)

Franz Schubert: Fantasie f-Moll
Manuel de Falla: Dos Danzas
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé Suite Nr. 2
Felix Mendelssohn: Lied ohne Worte op. 38 Nr. 6 “Duetto” As-Dur (arr. Czerny)
Felix Mendelssohn: Lied ohne Worte op. 67 Nr. 2 fis-Moll (arr. Czerny)
Johannes Brahms: Ungarische Tänze Nr. 1-10

Ein sehr persönliches Programm der deutsch-griechischen Schwestern Danae und Kiveli Dörken, geprägt von Jugenderinnerungen auf der Insel Lesbos, als ihre griechische Großmutter ihnen in den Sommerferien Geschichten aus der griechischen Mythologie erzählte. Die Gegenüberstellung der beiden mythologischen Gottheiten Apollo und Dionysos ist seit Jahrhunderten ein Symbol für die zwei Extreme in jedem Menschen - und diese Dichotomie durchzieht ihr Konzertprogramm. Nach der griechischen Philosophie sollten im Idealfall beide Gottheiten in einem inneren Dialog konsultiert werden, um ein ausgeglichenes Leben zu führen.


HAYDN SONATEN-PROJEKT: MARKUS BECKER

Die Gesamteinspielung der Klaviersonaten von Joseph Haydn wird im Frühjahr 2028 als 12-CD-Box beim Label Berlin Classics erscheinen. Elfmal Haydn im Original, dazu eine CD mit Improvisationen: Becker über Haydn.

www.markusbecker-pianist.de

Programm 1

„Sturm und Herz“:
die großen Sonaten

Sonate c-Moll Hob. XVI:20
Sonate h-Moll Hob. XVI:32
Sonate As-Dur Hob. XVI:46

---

Sonate D-Dur Hob. XVI:51
Sonate C-Dur Hob. XVI:50
Sonate Es-Dur Hob. XVI:52

Programm 2

„Kurz und bündig“:
kleinere Formate, spielerisch und voller Überraschungen

Sonate F-Dur Hob. XVI:9
Sonate G-Dur Hob. XVI:6
Adagio F-Dur Hob. XVII:9
Sonate A-Dur Hob. XVI:12

---

Sonate G-Dur Hob. XVI :27
Fantasie C-Dur Hob. XVII:4
Sonate C-Dur Hob. XVI:35

Haydns Humor, seine spontane Art zu komponieren und die Verbindung von Witz und Melancholie sind einzigartig. Seine kompositorische Farbskala reicht von seinen barocken Wurzeln bis an den Horizont der Romantik. Becker nähert sich Haydn mit einem farbenreichen und sinnlichen Interpretationsstil und einem von Sprache und Gesang geprägten Klavierspiel.

Für die Konzertbühne bietet Markus Becker unterschiedliche Haydn-Konzepte an: von Klavierabenden mit verschiedenen Schwerpunkten über eine vierteilige, moderierte Konzertreihe bis hin zur Aufführung aller 52 Sonaten an neun Abenden. Mit dieser Reise durch den Sonatenkosmos Haydns sprechen wir vor allem ambitionierte Festivals und Konzertreihen an.


HYMNEN AN DIE NACHT: MARKUS BECKER UND DEVID STRIESOW

„Hymnen an die Nacht“

Texte und Musik zur Dunkelheit
Nächtliche Lyrik und Prosa mit Devid Striesow und Markus Becker
Dauer: 90 Minuten

Texte von Novalis bis Beckett im Dialog mit Bachs Goldbergvariationen und Improvisationen am Klavier.

Die romantische Traumwelt von Heine und Novalis, Strindbergs Paranoia, Kafkas Schlaflosigkeit, Becketts surreale Monologe, Freuds Traumdeutung – sie zeichnen ein Bild der Nacht als Raum für Fantasien, Alpträume, Sehnsüchte, Schutz oder Schutzlosigkeit als Gegenwelt zum Tagesgeschäft, als Projektion von Angst, Glück, Tod und Liebe und als Symbol für alle unsere dunklen Seiten.
Bachs Goldbergvariationen, vor etwa dreihundert Jahren als epochales Auftragswerk zur Unterhaltung bei nächtlicher Schlaflosigkeit komponiert – treten mit den Texten in einen engen Dialog, mal als musikalischer Zwilling, mal im Widerspruch, mal in gegenseitiger Durchdringung, mal improvisatorisch verwandelt. Markus Becker, auf dem Klavier in der Klassik wie im Jazz zuhause, spielt eine Auswahl aus den Goldbergvariationen im Original und improvisiert über Bachs Thema.

„Die Nacht ist keine Zeit. Die Nacht ist ein Ort“
Benedict Wells


FELIX KLIESER (Horn)

Programm 1

TRIO
ANDREJ BIELOW (VIOLINE)
FELIX KLIESER (HORN)
MARTINA FILJAK (KLAVIER)

Charles Koechlin: Quatre petites pièces op. 32
Robert Schumann: Adagio und Allegro As-Dur für Horn und Klavier op. 70
Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108
Frédéric Nicolas Duvernoy : Trio Nr. 1 c-Moll für Violine, Horn und Klavier
Johannes Brahms: Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op. 40

Diese seltene Formation in erlesener Besetzung entführt mit ihrem Programm in die Sphären romantischer (Horn-)Klänge. Brahms' Horntrio ist natürlich das kammermusikalische Bravourstück der Hornliteratur schlechthin. Während das Trio von Duvernoy aus dem frühen 19. Jahrhunderts noch deutlich den Einfluss der Wiener Klassik zeigt, experimentierte Koechlin in seinen Stücken mit filigranen, modernen Harmonien. Zwei Duowerke von Brahms und Schumann, ebenfalls Schlüsselwerke der Romantik, ergänzen die Triowerke des Programms.

Programm 2

Mozart-Journey

FELIX KLIESER (HORN)
ZEMLINSKY QUARTET

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett C-Dur, KV 465 »Dissonanzenquartett«
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 417 (Bearbeitung für Horn und Streichquartett)
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 447 (Bearbeitung für Horn und Streichquartett)
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495 (Bearbeitung für Horn und Streichquartett)


TASSILO PROBST (Violine)

Duoprogramme mit Amadeus Wiesensee (Klavier)

Programm 1

Richard Wagner: Walthers Preislied
Johannes Brahms Violinsonate Nr. 3 in d-Moll op. 108
Jean-Delphin Alard: Fantaisie sur 'La traviata'
César Franck: Violinsonate in A-Dur
Jenő Hubay: Carmen – Fantaisie brillante

Programm 2

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Arie des Lensky aus der Oper "Eugen Onegin"
Maurice Ravel: Violinsonate Nr. 2
Claude Debussy: Violinsonate
Claude Debussy: Clair de Lune
Jenő Hubay: Carmen – Fantaisie brillante
George Enescu: Violinsonate Nr. 3 in a-Moll op. 25 („dans le caractère populaire roumain“)


RAGNHILD HEMSING (Hardangerfiedel & Violine)

Programm 1

ECHOES OF THE NORTH

TRIO
RAGNHILD HEMSING (HARDANGERFIEDEL & VIOLINE)
ANDRÉ LISLEVAND (VIOLA DA GAMBA)
JADRAN DUNCUMB (LAUTE)

Marin Marais:
Les Voix Humaines
La Mariée
Sarabande N. 99

Trad. (aus der norwegischen Region Valdres):
«Se solens skjønne lys og prakt»

Biagio Marini:
Romanesca
Trad. (aus der norwegischen Region Valdres):
«Lydarlått»

Marin Marais:
Prélude

Jean-Baptiste de Bousset:
Pourquoy, doux rossignol
«J'avois crû qu'en vous aimant»

Trad. (aus der norwegischen Region Valdres):
«Fanteladda»

Marin Marais:
«Musettes» (Auswahl)

Nicola Matteis – Suite:
Sonata
Passaggio Rotto
Adagio
Aria Burlesca/Scaramuccia
Caprice de chaconne
La Vecchia Sarabanda oppure Ciaconna

François Couperin:
Prélude
Forlane

Programm 2

VETRA

TRIO
RAGNHILD HEMSING (HARDANGERFIEDEL & VIOLINE)
MATHIAS EICK (TROMPETE)
STEINAR RAKNES (KONTRABASS)

Ragnhild Hemsing: Bånsull
Ragnhild Hemsing: Luxelått
Ragnhild Hemsing: EirilThea
Trad.: I Oletjedn i Olekinn
Trad.: Ringjetøsja
Trad.: Nu rinder solen op af Østerlide
Ragnhild Hemsing: Vetrahalling
Trad. «Jeg vet et evigt Himmelrig»
Ragnhild Hemsing: Den Lovlause låtten
Ragnhild Hemsing: Vals
Ragnhild Hemsing: Vinterstemning
Trad.: Fanteladda (Springar)
Trad.: Se solens skjønne lys og prakt
Ragnhild Hemsing: Peers halling

Die Musik des Projekts Vetra ist stark mit norwegischen Volkstraditionen, insbesondere denen Ragnhild Hemsings Heimatregion Valdres verwurzelt, erschließt dabei aber zugleich neue Klanglandschaften – eine Reise durch Klang, Natur und Identität.


OMAR MASSA (Bandoneon)

Programm 1

Buenos Aires Today

OMAR MASSA TRIO
MIRIAM HELMS ÅLIEN (VIOLINE)
KIM BARBIER (KLAVIER)
OMAR MASSA (BANDONEON)

Astor Piazzolla:
Michelangelo ’70
Soledad
La muerte del ángel
Milonga del ángel
Tangata Final

Omar Massa:
Tango Meditation No. 1: Introspection
Buenos Aires Ritual
Buenos Aires Resonances
Kageliana
Canto del Payún Matrú
Tango Legacy

Programm 2

Nord & Süd

DUO
RAGNHILD HEMSING (VIOLINE & HARDANGERFIEDEL)
OMAR MASSA (BANDONEON)

Norwegisches Trad.: Se solens skjønne lys og prakt
Omar Massa: Inner Tango
Omar Massa: Tango Lullaby
Norwegisches Trad.: Fanteladda (Springar)
Ole Bull: Seterjentens Søndag
Astor Piazzolla: Oblivion, Bruno y Sarah & Calambre
Ragnhild Hemsing: Lieder und Tänze im norwegischen Volksstil
Omar Massa: Buenos Aires Vocalise
Edvard Grieg: Norsk („Norwegischer Tanz”) op. 12 Nr. 6
Johan Halvorsen: »Veslemøys sang« aus Suite mosaïque op. 35
Edvard Grieg: Solveigs Lied
Astor Piazzolla: Adiós Nonino
Omar Massa: Caminos y Desvíos


HERBERT SCHUCH (Klavier)

Programm 1

TRIO
SEBASTIAN MANZ (KLARINETTE)
SINDY MOHAMED (VIOLA)
HERBERT SCHUCH (KLAVIER)

Max Bruch: Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83
Wolfgang Amadeus Mozart: Trio in Es-Dur für Klarinette, Viola und Klavier KV 498 („Kegelstatt“)
Khaled al Kammar: Faten Amal Harby (Titelmelodie der gleichnamigen ägyptischen Fernsehserie)
Jean Françaix: Trio für Klarinette, Viola und Klavier (1990)

Programm 2

DUO
TOBIAS FELDMANN (VIOLINE)
HERBERT SCHUCH (KLAVIER)

W. A. Mozart: Sonate in F-Dur KV 377
Francis Poulenc: Sonate für Violine und Klavier
Clara Schumann: Drei Romanzen op. 22
Dietrich/Schumann/Brahms: F.A.E.-Sonate


TOBIAS FELDMANN (Violine)

Programm 1

DUO
MURIEL RAZAVI (VIOLA)
TOBIAS FELDMANN (VIOLINE)

W. A. Mozart: Duo Nr. 1 KV 423 G-Dur
Henri Vieuxtemps: Caprice „Hommage à Paganini“ für Viola solo
Francisco Tárrega: Recuerdos de la Alhambra
Jean Sibelius: Duo für Violine und Viola
Händel/Halvorsen: Passacaglia
J. S. Bach: Inventionen BWV 772 – 786
Bohuslav Martinů: Drei Madrigale

Programm 2

DUO
TOBIAS FELDMANN (VIOLINE)
HERBERT SCHUCH (KLAVIER)

W. A. Mozart: Sonate in F-Dur KV 377
Francis Poulenc: Sonate für Violine und Klavier
Clara Schumann: Drei Romanzen op. 22
Dietrich/Schumann/Brahms: F.A.E.-Sonate


BENEDICT KLOECKNER (Violoncello)

Programm 1

»Cello Magic«

DUO
BENEDICT KLOECKNER (VIOLONCELLO)
DANAE DÖRKEN (KLAVIER)

Johann Sebastian Bach:
Prélude aus der Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo, BWV 1007

Camille Saint-Saëns:
„Le Cygne“ – Der Schwan

Édith Piaf / Marguerite Monnot:
„Hymne à l’amour“

Frédéric Chopin:
Introduction et Polonaise brillante C-Dur op. 3

Jules Massenet:
Méditation aus der Oper Thaïs

Niccolò Paganini:
Variationen über ein Thema aus Rossinis Mosè in Egitto

Nino Rota:
Thema aus dem Film Der Pate

Vittorio Monti:
Csárdás

Pablo de Sarasate:
Carmen-Fantasie

Gaspar Cassadó:
Requiebros

Trad., arr. Kloeckner:
Misirlou

John Williams:
Thema aus dem Film Schindlers Liste

Carlos Gardel:
Por una cabeza

Astor Piazzolla:
Le Grand Tango

Cello Magic verbindet höchsten künstlerischen Anspruch mit Emotionalität, Nähe und einer publikumswirksamen Dramaturgie, die Grenzen überwindet und lange nachklingt.

Programm 2

Beethoven – Sonaten und Variationen für Violoncello und Klavier

DUO
BENEDICT KLOECKNER (VIOLONCELLO)
HERBERT SCHUCH (KLAVIER)

Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 4 C-Dur, op. 102 Nr. 1
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 5 D-Dur, op. 102 Nr. 2
Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts Die Zauberflöte, WoO 46
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 3 A-Dur, op. 69

Mit Benedict Kloeckner und Herbert Schuch begegnen sich zwei international profilierte Musiker zu einem reinen Beethoven-Abend. Das Programm spannt einen Bogen von den berühmten Variationen über ein Thema aus Mozarts Zauberflöte über die große A-Dur-Sonate bis zu den beiden visionären späten Sonaten.


QUATUOR AGATE (Streichquartett)

Programm 1

Joseph Haydn: Streichquartett in D-Dur op. 20 Nr. 4
Erich Wolfgang Korngold: Streichquartett Nr. 2 in Es-Du, op. 26
Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 in a-Moll D 804 (Rosamunde)

Programm 2

Ritualgesänge

Igor Strawinsky:
Drei Stücke für Streichquartett
verwoben mit Volksmelodien aus Strawinskys Le Sacre du printemps, arrangiert, gespielt und gesungen vom Quartett

Anna Thorvaldsdottir:
Rituals

Ludwig van Beethoven:
Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130
und
Große Fuge op. 133


BARBICAN QUARTET (Streichquartett)

Programm 1 

Lux Intus
Zum gleichnamigen Album auf Berlin Classics 

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett in D-Dur KV 575 („Preußisches Quartett“)
Rebecca Rebecca Clarke: Poem
Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 1 in D-Dur op. 25
Ludwig van Beethoven: Streichquartett in F-Dur op. 135 (1826) 

Lux Intus würdigt die inneren Stimmen, das innere Licht und das innere Leben. Obwohl alle Werke in schwierigen Zeiten entstanden sind, vermittelt das Programm eine Botschaft der Widerstandskraft und der Hoffnung.

Programm 2

Schubert & Kurtág

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 7 in D-Dur D94
György Kurtág: Sechs Moments musicaux op. 44
Franz Schubert: Streichquartett Nr. 15 in G-Gur op. post. 161 D 887

Programm 3

Beethoven: Ein Razumovsky-Marathon

Die drei „Rasumowsky“-Quartette op. 59

Diese Werke, die der russische Gesandte am österreichischen Hof, Graf Andreas Rasumowsky, in Auftrag gab, stellen einen bedeutenden Meilenstein in Beethovens stilistischer Entwicklung dar und markieren seine Loslösung von den Vorbildern Haydn und Mozart.


QUATUOR AROD (Streichquartett)

Programm 1

Joseph Haydn: Streichquartett in h-Moll op. 33 Nr. 1 (Hob. III:37)
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 3 Sz 85
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 15 in a-Moll op. 132

Programm 2

Joseph Haydn: Streichquartett in C-Dur op. 54 Nr. 2 (Hob. III: 57)
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 6, Sz. 114
Johannes Brahms: Streichquartett in c-Moll op. 51 Nr. 1


MALTE ARKONA (Moderation)

Programm 1

Magic Beats
– ein mitreißendes Live-Hörspiel-Abenteuer mit viel Groove!
Malte Arkona & Double Drums: Alexander Glöggler und Philipp Jungk 

Im Zentrum des groovigen Abenteuers stehen die drei Freunde Milla Marimba, Johnny Djembe und Tim Tempo, die durch Klänge in neue Welten katapultiert werden. Ob Wüste, Dschungel oder tobendes Meer – jede Station wird durch die virtuose Klangsprache von Double Drums lebendig.
Malte Arkona führt mit Humor und Spielfreude durch die Geschichte und greift dabei selbst zum Schlagzeug. Bei dem Duo Double Drums wird alles zum Instrument: Marimba, Gong und Trommeln aus aller Welt treffen auf Alltagsgegenstände wie Eimer, Mülltonnen oder Kochtöpfe und sorgen für überraschende Klänge.
Das Publikum wird aktiv mit Body Percussion eingebunden, sodass Kinder und Erwachsene selbst Teil der Performance werden. So entsteht ein einzigartiges Bühnenerlebnis zwischen Konzert, Theater und Rhythmus-Show, das verbindet, begeistert und lange nachklingt.

Programm 2

Der Schneemann
– ein zauberhaftes Wintermärchen für die ganze Familie
Malte Arkona & Streichquartett

Basierend auf Howard Blakes weltberühmter Geschichte erzählt Der Schneemann von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zum Leben erweckten Schneemann. Gemeinsam begeben sie sich auf eine fantasievolle Reise voller Magie, Musik und winterlicher Wunder. Die berührende Geschichte begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen und schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt in die Advents- und Winterzeit passt.

Programm 3

Mit der Zaubergeige durch den Dschungel
Malte Arkona & Solo-Geige

Eine Geige ist eine echte Abenteurerin. Schließlich ist sie selbst aus den tollsten Hölzern und kennt den dichtesten Dschungel aus dem Effeff(- Loch). Während Reiseleiter Malte schnell die Orientierung verliert und sich auf der Route völlig verirrt, kann die Violine mit ihrer magischen Kraft gefährliche Tiere verzaubern und sogar in verschiedenen Tiersprachen spielen. Mit einem abenteuerlustigen Publikum und der Kraft der vier Saiten findet selbst der verwirrteste Reiseleiter wieder auf die richtige Spur.

Programm 4 

Grüselige Bilder einer Ausstellung
(nach Modest Mussorgsky)
Malte Arkona & Solo-Klavier

Wozu Bilder von irgendwelchen Malern angucken, die schon lange nicht mehr leben? Das wird bestimmt stinklangweilig. Doch dann erzählt Malte die Geschichte von Lea und Finn, die unter einer Bank einen roten Knopf entdecken. Mit dessen Hilfe werden sie plötzlich selbst in ein Gemälde hineingezogen.
Ein musikalischer Nachmittag für die ganze Familie mit Spannung und großartiger Unterhaltung. Im Konzert erklingen Ausschnitte aus der Klavierfassung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung.


SEBASTIAN MANZ (Klarinette)

QUASI COOL

in variabler Besetzung von
Quasi Cool Four (Klarinette, Klavier, Bass, Drum Set) bis
Quasi Cool Eleven (Klarinette, Streichquartett, Trompete, Saxophon, Posaune, Klavier, Bass, Schlagzeug)

Programmbeispiel:
(Arrangements: Sebastian Manz)

Paul Drayton: Two Giants
Turner Layton: After You’ve Gone
John Kander: The Old-Fashioned New York
Alec Templeton: Pocket Size Sonata No. 2
Leonard Bernstein: Prelude, Fugue and Riffs
George Bruns: The Jungle Book
Terry Gilkyson: Overture
Richard Sherman: The Bare Necessities
Robert Sherman: I Wan'na Be Like You
James Taylor: That Lonesome Road
John Novacek: Four Rags for Two Jons
Sebastian Manz: We Got Some Crazy Fuckin’ Rhythm


THOMAS ENHCO (Klavier)

Mozart Paradox

Programm
(ohne festgelegte Reihenfolge, Änderungen vorbehalten): Improvisationen über Werke Mozarts:

Messe in c-Moll - Kyrie
Don Giovanni - Là ci darem la mano
Ave Verum Corpus
Eine kleine Nachtmusik - Rondo (Allegro)
Don Giovanni - Ouvertüre
Die Zauberflöte - Marsch der Priester
Klaviersonate Nr. 8 in a-Moll, KV 310 - Allegro maestoso (1. Satz)
Klaviersonate Nr. 11 in A-Dur, KV 331: Thema und Variationen (improvisiert) (1. Satz)
Streichquartett Nr. 19 in C-Dur „Dissonanzenquartett““ - Adagio (1. Satz)
Sinfonie Nr. 40 in g-Moll - Allegro assai (4. Satz)
Violinsonate Nr. 21 in e-Moll: Tempo di minuetto (2. Satz)
Requiem - Lacrimosa
Klarinettenkonzert - Adagio (2. Satz)
Requiem – Recordare

Ein Programm voller Überraschungen, das die allseits geliebten Themen auf moderne und intime Weise wieder aufgreift – voller Leidenschaft und Frische und auf eine Weise, die dem beliebtesten aller Komponisten eigen ist. Thomas Encho ergründet die Essenz der Mozartschen Musik durch das Prisma des Jazz und hebt die vielen Paradoxien in Mozarts Musik hervor.


SINDY MOHAMED (Viola)

Programm 1
Zum Album Farasha auf Berlin Classics

SINDY MOHAMED, VIOLA
JULIEN QUENTIN, KLAVIER
WASSIM MUKDAD, OUD
SERDAR SAYDAN, RIQ

Pierre de Bréville: Violasonate
Paul Hindesmith: Violasonate op. 11 Nr. 4
Khaled Al Kammar: „Faten Amal Harby“ für Viola, Klavier, Oud und Riq
Wassim Mukdad: „Hira“ arr. für Viola, Klavier, Oud und Riq
Camille Saint-Saens: Sonate für Fagott op. 168 (1921 Fassung, arr. für Viola und Klavier von Léa Hennino)

Programm 2

TRIO
JURI VALLENTIN, OBOE
SINDY MOHAMED, VIOLA
AARON PILSAN, KLAVIER

August Klughardt: Schilflieder op. 28
Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94 & Märchenbilder op. 113
Charles Martin Loeffler: Zwei Rhapsodien
Robert Kahn: Serenade, op. 73


RETO BIERI (Klarinette)

Terra Memoria
mit dem Streichquartett META4:

Kinan Azmeh: RIMA für Klarinette und Violine
Giya Kancheli: Ninna Nanna per Anna für Klarinette und Streichquartett
Kaija Saariaho: Terra memoria für Streichquartett
Osvaldo Golijov: The Dreams and Prayers of Isaac the Blind für Klarinette und Streichquartett


DMYTRO CHONI (Klavier)

Die Kunst der Bagatelle

Ludwig van Beethoven:
7 Bagatellen, op. 33
6 Bagatellen, op. 126

Valentin Silvestrov:
3 Bagatellen, op. 1
4 Bagatellen, op. 302
5 Bagatellen, op. 306

Eine Würdigung der Kleinodien anlässlich des 200. Todestags Beethovens und des 90. Geburtstags Silvestrovs im Jahr 2027.


JURI VALLENTIN (Oboe)

Programm 1

Labyrinth

JURI VALLENTIN (OBOE)
ROTHKO STRING QUARTET

Billie Eilish:
BLUE

Palestrina / Diminutionen von Bassano:
Pulchra es, amica mea 1591

Olivia Rodrigo:
vampire

Vittoria Aleotti:
Io piango (1593)

Jessie Montgomery:
aus Break Away: Songbird

Francesca Caccini:
Lasciatemi qui solo 1618

Juice WRLD:
lucid dreams

Francesco Cavalli:
Uscitemi d'al cor aus "L'Erismena" 1667

Lady Gaga:
Enigma

Francesco Cavalli:
Sinfonia aus "Eligobaldo" 1669

Taylor Swift:
Labyrinth

Claudio Monteverdi:
Lamento della Ninfa 1638

Jessie Montgomery:
aus Break Away: Smoke

Maddalena Casulana:
O Notte 1570

Jessie Montgomery:
aus Break Away: Break Away

the weeknd:
Blinding Lights

Rore, Diminutionen von Rognoni:
Ancor che col partire 1592

Taylor Swift:
Mastermind

Pop von heute und früherer Barockmusik teilen denselben Pulsschlag - die Sehnsucht. Mit müheloser Leichtigkeit bewegt sich LABYRINTH zwischen vergangenen und gegenwärtigen Klangwelten und zeigt, wie nah sich Monteverdi und Taylor Swift, Cavalli und Billie Eilish tatsächlich sind. In virtuosen Arrangements entsteht ein Raum, in dem sich Gestern und Heute begegnen – zugleich zerbrechlich und dringlich. 

Programm 2

TRIO
JURI VALLENTIN, OBOE
SINDY MOHAMED, VIOLA
AARON PILSAN, KLAVIER

August Klughardt: Schilflieder op. 28
Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94 & Märchenbilder op. 113
Charles Martin Loeffler: Zwei Rhapsodien
Robert Kahn: Serenade, op. 73



FLEX ENSEMBLE (Klavierquartett)

Programm 1

French Connections
Zum neuen Album Flex Horizon auf NEOS 

Maurice Ravel: Ma mère l’Oye (arr. für Klavierquartett von Shintaro Sakabe)
Alexandre Tansman: Suite-Divertissement
Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 2 in g-Moll, op. 45

Drei Komponisten, drei Blickwinkel und eine gemeinsame Liebe zur französischen Klangwelt. Ravel, Tansman und Fauré verbinden sich zu einem Programm voller Esprit, tänzerischer Leichtigkeit und großer romantischer Klangfülle. Dabei entstehen überraschende musikalische Verbindungen zwischen Märchenzauber, Jazznähe und französischer Eleganz. French Connections ist Klassik mit Charme, Virtuosität und einem Hauch Pariser Nachtleben – charmant, überraschend und garantiert alles andere als angestaubt.

Programm 2

Think Big

Zum Album Inside Eroica auf Cavi-Music

Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 3 in Es-Dur op. 55 (Eroica)
(arr. für Klavierquartett von Ferdinand Ries)

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, op. 25

Große sinfonische Geste trifft auf kammermusikalische Nähe. Beethovens Eroica wird in Ferdinand Ries’ raffinierter Fassung zum furiosen Klavierquartett – überraschend direkt, intim und voller sinfonischer Wucht. Dazu Brahms’ leidenschaftliches Klavierquartett in g-Moll.
Think Big ist Kammermusik mit XXL-Format: spektakulär, überraschend und voller Energie.