BIOGRAFIE
Wenn Tassilo Probst die Bühne betritt, verbindet sich mühelose Virtuosität mit einer Klangsprache, die aufhorchen lässt – der deutsche Geiger gehört zu jenen seltenen Musikerpersönlichkeiten, die technische Perfektion und emotionale Unmittelbarkeit gleichermaßen glaubwürdig vermitteln. Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Concours International de Violon Tibor Varga oder der Georges Enescu Violin Competition säumen seinen Weg, ebenso wie Auftritte als Solist mit Orchestern von internationalem Rang: dem Konzerthausorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar, dem Zürcher Kammerorchester, der NFM Wrocław Philharmonic, dem George Enescu Philharmonic Orchestra oder dem Cape Town Philharmonic Orchestra, um nur einige zu nennen.
Auch als Kammermusiker ist Tassilo Probst gefragt. Mit Daniel Müller-Schott, Alban Gerhardt, Danjulo Ishizaka und Kit Armstrong verbindet ihn eine rege künstlerische Zusammenarbeit, und mehrfach teilte er bereits die Bühne mit dem Pianisten Lang Lang sowie dem Geiger Daniel Hope, mit dem er unter anderem gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester musizierte. Hope selbst beschreibt ihn als „herausragenden jungen Geiger und Musiker mit einem starken Willen, einem einzigartigen Klang und einer beeindruckenden Beherrschung seines Instruments“.
Mittlerweile hat Tassilo Probst auf allen fünf Kontinenten konzertiert – in Asien, Europa, Amerika, Afrika sowie Australien – und auch die kommende Saison führt ihn wieder auf große Bühnen in Europa und den USA. Ein besonderer Meilenstein seiner künstlerischen Laufbahn beginnt mit der Spielzeit 2026/27: Als Artist in Residence am Theater Vorpommern wird er dort in drei Philharmonischen Konzertprogrammen sowie einem Sonderkonzert beim Choriner Musiksommer solistisch zu erleben sein. Im November 2026 gibt Tassilo Probst mit Tschaikowskys Violinkonzert sein lang erwartetes Debüt bei den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Felix Mildenberger in der Isarphilharmonie seiner Heimatstadt München. Als Preisträger des Publikumspreises der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2025 bleibt er der Festspielfamilie in der laufenden Saison eng verbunden. Gemeinsam mit seinen Klavierpartnern Maxim Lando und Amadeus Wiesensee setzt er außerdem seine Rezitaltätigkeit in Europa und den USA fort.
Zu den Orchestern, mit denen Tassilo Probst in den vergangenen Jahren musiziert hat, zählen neben den bereits genannten auch das Göttinger Symphonieorchester, das Wuppertaler Sinfonieorchester, das Thessaloniki State Symphony Orchestra, das Münchner Rundfunkorchester sowie die Neubrandenburger Philharmonie. Beim Sommerkonzert des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen musizierte er mit der Neuen Philharmonie Westfalen, das Konzert wurde live vom WDR (Radio und Fernsehen) übertragen. Auf renommierten Konzertbühnen wie der Frauenkirche Dresden, dem Brucknerhaus Linz und dem Konzerthaus Berlin war er ebenso zu Gast wie bei bedeutenden Festivals: dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Enescu Festival und den Interlaken Classics in der Schweiz.
Seine Debüt-CD Into Madness, 2022 als Koproduktion des Bayerischen Rundfunks und des Labels Berlin Classics gemeinsam mit dem Pianisten Maxim Lando eingespielt, wurde bei den International Classical Music Awards als beste Kammermusik-CD des Jahres ausgezeichnet. Im Frühjahr 2026 folgte seine mit dem Thessaloniki State Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Geiss eingespielte Aufnahme der Violinkonzerte von Korngold und Achron sowie eines Werks des griechischen Komponisten Samaras. Das unter dem Titel Another Dawn bei Berlin Classics erschienene Album wurde von der europäischen Kritik mit großem Lob bedacht. Für 2027 ist bereits ein weiteres gemeinsames Album mit Maxim Lando bei Berlin Classics angekündigt, das sich Bearbeitungen beliebter Opernmelodien widmet.
Auch abseits der Konzertsäle wurde Tassilo Probst zuletzt mehrfach geehrt. Im November 2025 erhielt er den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung – die Jury würdigte damit „seine außergewöhnliche Begabung als Solo-Violinist und seine Leidenschaft für klassische Musik, die er allen unabhängig von irgendeiner Vorbildung zugänglich machen möchte“.
Tassilo Probst schloss sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bereits mit 19 Jahren ab und studierte anschließend im Master bei Prof. Linus Roth an der Universität Augsburg. Zusätzliche künstlerische Impulse erhält er bei Prof. Zakhar Bron an dessen Akademie in Interlaken/Schweiz.
Seit März 2026 spielt Tassilo Probst dank der großzügigen Unterstützung einer deutschen Familienstiftung auf der Violine „Salabue, Castelbarco“ von Giovanni Battista Guadagnini, Turin 1776.
Stand: August 2026
2020/2021 Enescu Competition Violin Semifinal: Tassilo Probst
2020/2021 Enescu Competition Violin Semifinal: Tassilo Probst
2020/2021 Enescu Competition Violin Final: Tassilo Probst
Concours Tibor Varga 2021 - Finale 1ère soirée - Tassilo Probst
Michel Petrossian, "Stilleven" - Tassilo Probst, violin (Tibor Varga International Competition)
Tassilo Probst, L.v. Beethoven Sonata for Violin and Piano No 7 in C - Minor op. 30 Nr. 2
| J.S. Bach | Konzert a- Moll Konzert E- Dur Doppel Konzert |
| L. v. Beethoven | Konzert op. 61 D- Dur Romanze G- Dur und F- Dur |
| J. Brahms | Konzert D- Dur op.77 |
| M. Bruch | Konzert Nr. 1 op. 26 |
| É. Lalo | Symphonie Espagniole |
| A. Glazunow | Konzert in A-minor op.82 |
| J. Haydn | Konzert in C- Dur Konzert in G- Dur |
| A. Khachaturian | Konzert in d- Moll |
| J. Massenet | Meditation aus Thais |
| W. A. Mozart | Konzert D-Dur KV 211 Konzert G-Dur KV 216 Konzert D-Dur KV 218 Konzert A-Dur KV 219 |
| F. Mendelssohn | Konzert in e – Moll Konzert in d – Moll |
| S. Prokofiev | Konzert Nr. 1 op.19 |
| C. Saint- Saens | Introduktion und Rondo Capriccioso |
| P. Sarasate | Zigeunerweisen |
| D. Schostakowitsch | Konzert Nr. 1 |
| S. Schwab | Violinkonzert -Uraufführung: 15.10.2019- |
| J. Sibelius | Konzert in D- Dur, op.47 |
| G. Tartini | Sonate in g-Moll Teufelstrillersonate |
| P. Tschaikowsky | Konzert in D- Dur, op. 35 |
| H. Vieuxtemps | Konzerte Nr. 4 und Nr. 5 |
| A. Vivaldi | Vier Jahreszeiten |
| F. Waxman | Carmen Fantasy |
M. Weinberg K. Weill |
Concertino op. 42 Violinkonzert op. 67 Rhapsodie über Moldawische Themen op. 47/3 Konzert für Violine und Blasorchester |
| H. Wieniawski | Konzert Nr. 1 fis-Moll Konzert Nr. 2 D- Dur Polonaise Brilliant D-Dur |












